Inklusionsprojekt Schulen

Ab Feb. 2020 bieten wir das Projekt wieder an.

Anderssein – Akzeptanz für besondere Kinder „Wer wenn nicht wir, wann wenn nicht jetzt?“

Themenschwerpunkt: Unsichtbare Behinderungen

Konzept entwickelt für Grundschulen, Regelschulen, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien

Veranstalter:
Besondere Kinder Gera & Landkreis Greiz e.V.
Heinrichstraße 49
07545 Gera
info(ät)besondere-kinder-gera.de

Projektleiter:
Sonja Sellner
sellner(ät) besondere-kinder-gera.de

Ziel

Ziel dieses Projektes ist ein demokratisches Miteinander sowie die Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern zu fördern.
Respekt gegenüber Anderen, gegen Behindertenfeindlichkeit, gegen Diskriminierung für Toleranz und Akzeptanz zu entwickeln.
Aufklärung über nicht sichtbare Behinderungen. Abbauen von Vorurteilen, Behindertenfeindlichkeit und den Blickwinkel gegenüber
das „Anderssein“ zu ändern.

Wie kann das erreicht werden:
– Verstehen, dass nicht jede Behinderung sichtbar ist
– Verstehen, was es heißt mit einem Handicap zu leben.
– Was macht Kinder mit einem Handicap besonders?
– Einschränkungen selbst einmal erleben in Form einer Geräuschkulisse
– Vorurteile abbauen
– Finden von Gemeinsamkeiten
– Reflektion im Klassenverband
– Schwächen als Stärken sichtbar machen
– Einführung zum Thema Inklusion
– Unterschied Integration

Was muss sich verändern und wo sind die Grenzen?

Benötigte Vorraussetzungen:

– 1 Klassenraum mit Schreibmöglichkeit
– Beamer für Power Point Präsentation (HDMI Anschluß)
– Musikanlage (CD, Darstellung Geräuschkulisse)

Den Ablauf des Projekttags an Ihrer Schule, besprechen wir mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch.
Hier Einblicke in unser Pilotprojekt an der Pfortener Grundschule in Gera, mit vielen Kooperationspartner.
Unser Konzept wurde kurz danach ausgewertet und neu geschrieben, da es in der großen Form organisatorisch
nicht möglich ist fortzuführen.

gefördert durch:

Augen öffnen für mehr Verständnis, Offenheit und Toleranz.
Am Dienstag, 26.06.2018 war die Pfortener Grundschule in Gera Schauplatz
eines ganz besonderen Pilotprojektes.

„Anderssein – Akzeptanz für besondere Kinder – Wer, wenn nicht wir. Wann, wenn nicht jetzt!“
Unter diesem Motto sollten Grundschüler, Pädagogen, Erzieher und Eltern für das Leben mit Handicap sensibilisiert werden.
Die Akteure verdeutlichten den Kindern, Lehrern und Erziehern anhand verschiedener Stationen,
was es bedeutet, mit einer sichtbaren, aber auch einer unsichtbaren Behinderung zu leben.
In einem Dunkel-Café konnten die Teilnehmer sich mittels einer Simulationsbrille in die Lage eines Blinden versetzen
und ein Gefühl dafür bekommen, wie man sich in völliger Dunkelheit orientieren kann.
Die Schüler erhielten Einblicke in die Arbeit eines Therapiehundes, die durch 2 Therapiehunde und einen Therapiehundlehrling
veranschaulicht worden, was natürlich für entzückte Ausrufe der teilnehmenden Kinder sorgte.
Im sogenannten Hilfsmittel-Raum könnten sich die Kinder und das Lehrpersonal ausführlich darüber informieren,
welche Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung zur Verfügung stehen.
Im Geräuscheraum erfuhren die Teilnehmer, was es bedeutet, sich bei anhaltender Reizüberflutung aufs Unterrichtsgeschehen
zu konzentrieren,
was zum Beispiel bei Autisten, ADHS-Patienten, hochsensiblen Personen u.s.w. tagtäglich einen erneuten Kampf bedeutet.
Die Kinder wurden darüber hinaus informiert, was man unter unsichtbaren Behinderungen versteht und dafür sensibilisiert,
dass man nicht jedem Menschen ansehen kann, ob er mit einer Behinderung lebt.
Dies ist nur ein kleiner Teil der ganzen Stationen
aber alle einzeln zu beschreiben würde den Rahmen sprengen.
Das ursprünglich als kleine Vorstellungsrunde verschiedener Vereine und Therapeuten geplante Pilotprojekt nahm innerhalb
kürzester Zeit größere Dimensionen an, nicht zuletzt wegen der vielen Beteiligten.
Gemeinsam mit uns, den besonderen Kindern Gera und Landkreis Greiz e. V. halfen der
Blinden – und Sehbehindertenverband Gera,
Studenten und Frau Prof. Dr. Henning der SRH Hochschule Gera (4. Semester des Studiengangs – Bildung und Förderung in der Kindheit, B. A),
Ergotherapie Praxis Mehlhorn mit Therapiebegleithund Balu,
Diana Frank mit Hündin Emma,
Beatrix Seifert mit Hündin Pippa,
die Gebärdendolmetscherinnen Anne König, Nadine Weber und Frau Steinchen,
Katharina Heiland und Torsten Riemer vom Kampfsportverein Jungshin Gera e.V.,
Ergotherapie Praxis Häseler aus Ronneburg,
Frau Reuter von der Initiative Handicap Gera,
die Behindertenbeauftragte der Stadt Gera (Frau Morgenstern),
Frau Schmidt von der Ehrenamtszentrale,
Filmclub Gera Pforten e.V.
das gesamte Team der Pfortener Grundschule sowie die Direktorin Frau Schrepel,
ein ganz besonderes Projekt auf die Beine zu stellen.

Wir haben es geschafft, mit der Thematik viel Aufsehen zu erregen. Und da es sich um einen sehr zu unterstützenden Themenschwerpunkt handelt,
wurde dieses Pilotprojekt durch das Bundesprogramm – Demokratie Leben vom Bundesfamilienministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie durch das Landesprogramm – denk bunt gefördert.

Jetzt, im Nachgang können wir sagen, dass dieses Pilotprojekt wirklich sehr gelungen ist.
Die Schüler als auch das Lehrpersonal standen unserem Anliegen sehr offen und wissbegierig gegenüber und arbeiteten sehr engagiert mit.

Möchten auch Sie einen Beitrag an Ihrer Schule leisten, so kontaktieren Sie uns und wir kommen gerne auch an Ihre Schule.







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